Musical "Heul' doch!"

Wenn der Schultag zum Albtraum wird

Das Stück um die Protagonistin Florentine und ihre Klassenkameraden setzt das Thema "Gewalt an der Schule" in Szene

Schule als Ort von Demütigung, Gewalt und Angst bildet den Hintergrund für das zunächst bedrückende Szenario des Musicals „Heul’ doch!“. Für die 13jährige Florentine wird der tägliche Gang zur Schule zum Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Hilflos den ständigen Sticheleien und Bosheiten ihrer Mitschüler ausgeliefert, findet Florentine nur Halt an ihrer besten Freundin Eva. Doch auch diese Freundschaft gerät in Gefahr, und als die Situation zu eskalieren droht, geht es nicht nur für Florentine und Eva ums Ganze.

21 Studierende der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik und die Lehrkräfte Tobias Wenkemann, Jutta Hamprecht-Göppner und Horst Engelhardt haben im Rahmen des Wahlfaches „Darstellendes Spiel“ eine Geschichte entworfen, die wohl fiktiv, aber keinesfalls realitätsfern ist.

Mobbing unter Schülern ist ein Thema, das jede Schule betrifft, auch wenn das Brodeln unter der Oberfläche nicht immer offensichtlich wird. Für die Betroffenen ist es bittere Wirklichkeit, doch auch viele ihrer Mitschüler können sich dem Sog von Aggressivität nur schwer entziehen.

Medien


"Das Thema hätte nicht glaubwürdiger vermittelt werden können, die Rollen nicht authentischer besetzt, die Musik nicht mitreißender gespielt und gesungen werden können, als es geschehen ist. Jeder Zuschauer - ob Jugendlicher, Lehrer oder Elternteil - konnte sich wieder finden in der fiktiven Geschichte, die sich ähnlich überall abspielen könnte.
Die Botschaft "Einer muss den Anfang machen" kam überzeugend an, was sicher auch daran lag, dass das Stück nicht mit moralischem Zeigefinger verurteilt, sondern vielmehr zum Nachdenken anregt und zu Zivilcourage ermutigt. Der mit einfachen Mitteln umgesetzten, gelungenen Inszenierung wäre ein ganz großes Publikum zu wünschen"
Kritik der Aufführung im ETA Hoffmann Theater Bamberg im Fränkischer Tag

Länge:

ca. 60 Minuten

Rollen: 

16 bis beliebig
  • Flo(rentine), das „Opfer“, anders als die anderen
  • Eva, beste Freundin
  • Vanessa, die Anführerin, die „Böse“
  • Määx, ihr „ständiger Begleiter“
  • Lisa, die lernt zu sich zu stehen und für das Recht einzutreten
  • Frau Schirmer, überforderte Lehrerin
  • Peter und Anne: Flo’s Eltern
  • Die „Tussen“ (4 bis beliebig)
  • Die „Coolen“ (4 bis beliebig)

Songs

(aus Videomitschnitt der Uraufführung, leider nur "mäßige Qualität")
  1. Wie halten fest zusammen (Schulklasse)
  2. Gemeinsam sind wir stark (Ballade von Flo und Eva)
  3. Ich zieh' die Fäden (Coolness-Blues von Vanessa, Klasse)
  4. Ich wollt ganz anders sein (Lehrerin)
  5. Was ist bloß mit ihr los? (Flos Eltern)
  6. Wir sind die schweigende Mehrheit (Rap, Klasse)
  7. Was hab' ich nur getan? (Flo)
  8. Schweig ich oder steh ich auf? (Lisa)
  9. Schlusssong
    (Videoprojektion zu Song nach eigener Wahl, die Bilder aus dem Musical und aktuelle Bilder verbindet)

Mitschnitt der Uraufführung am 8. November 2004

Kosten

  • Aufführungsrechte -> eine Gebühr in Höhe von 10% der Bruttoeinnahmen
    bzw. eine Mindestgebühr von 90 € pro Aufführung
  • Audio-CD mit Playback und Songs zum Üben
    -> 120 € (incl. des Rechts, die CD für interne Probenzwecke zu vervielfältigen)
    -> wenn die (GEMA-freie) CD auch als Playback eingesetzt wird: 20 € je Aufführung
  • zum Musical "Heul doch" gibt es im Moment keinen Video-Mitschnitt

alle Rechte bei Jutta Hamprecht-Göppner und Tobias Wenkemann
-> Kontakt